Angespielt: Eine Stunde Super Mario Odyssey

In genau einem Monat kommt das lang erwartete Super Mario Odyssey für die Switch. Nintendo hat uns eingeladen und vorab eine Stunde Super Mario Odyssey spielen lassen. Wir durften uns im Hutland, im Schlemmerland und auch im Küstenland umschauen und fleißig Monde sammeln. Was wir in diesen drei Leveln erlebt haben, werdet ihr gleich in unserem Erfahrungsbericht lesen. Ein paar Geheimnisse müssen aber noch bewahrt werden und dürfen dann von euch selbst herausgefunden werden.

Wir starteten unsere Anspielsession gleich mit dem offiziellen Anfang von Super Mario Odyssey: Im Hutland! Wie es sich für den Beginn eines Spiels gehört, wurde uns erst einmal die Steuerung nahegelegt. Per Knopfdruck oder lässigem schütteln eines JoyCons kann Marios neuer Begleiter Cappy geworfen werden. Mit Hilfe von Cappy kann man nicht nur die Umgebung beeinflussen, sondern auch Lebewesen kapern (vorausgesetzt sie tragen keinen Hut). Im schwarz-weiß gehaltenen Hutland konnten wir Cappy dafür einsetzen Kisten zu zerstören und im Weg stehende Pfähle verschwinden zu lassen und unseren ersten Versuch im Kapern machen:

Drei kleine grüne Frösche saßen nichtsahnend in der Nähe eines Gewässers. Ehe sie sich versahen, wurde einer von ihnen übernommen. Von nun spielten wir den kleinen Frosch mit der Mario-Kappe und konnten trotz unserer geringen Körpergröße mehr als doppelt so hoch springen als Mario selbst. Nachdem wir ein paar Münzen eingesammelt hatten und uns mit Hilfe des Frosches einen Berg hinaufgearbeitet hatten, kam auch schon der erste Endgegner in Sicht. Näheres dazu verraten wir aber nicht!

 

 

Wie bereits bekannt, können in den verschiedenen Leveln von Super Mario Odyssey Power-Monde gesammelt werden. Sie werden dafür benötigt um Marios Raumschiff, die Odyssey, in Gang zu setzen. Die genaue Anzahl, die ihr pro Level sammeln müsst, um in die nächste Welt starten zu können wird euch praktischerweise angezeigt. Allerdings gibt es in den Leveln viel mehr Monde zu entdecken, als ihr zur Weiterreise braucht. Und das Sammeln steht in Super Mario Odyssey auf jeden Fall an erster Stelle: Ob ihr nun Souvenirs für die Odyssey sammeln wollt, oder sämtliche verfügbaren Kleidungsstücke kaufen wollt oder auch alle Gegner kapern möchtet – ihr könnt Sammeln bis zum Abwinken. Kleidungsstücke könnt ihr euch übrigens in Läden für Münzen kaufen. Diese beleben euch aber auch wieder, weshalb ihr nicht all euer Geld ausgeben solltet! Manche Kleidungsstücke könnt ihr aber nur mit einer speziellen Währung kaufen. Im Schlemmerland findet ihr so zum Beispiel diamantene Tomaten und im Küstenland diamantene Muscheln. Ein nettes Feature ist auch der Foto-Modus. Mal abgesehen von Zwischensequenzen könnt ihr jederzeit das Steuerkreuz nach unten drücken und in den Foto-Modus wechseln. Egal was grade bei euch auf dem Bildschirm passiert, es wird erst einmal eingefroren, Dann könnt ihr das Bild nach eurem Belieben drehen und wenden, zoomen oder ein Logo auf das Bild setzen. Wer gerne Fotos macht, wird den Foto-Modus sicherlich das ein oder andere mal nutzen.

 

 

Im Schlemmerland
Weiter ging es ins Schlemmerland! Die Welt wurde vor kurzem auf der Gamescom enthüllt und dreht sich komplett um die Gaumenfreude. Die Gumbas tragen Kochmützen und lustige Gabeln bevölkern das Schlemmerland. Im kleinen Anfangsgebiet des Schlemmerlands treffen wir zunächst auf vier Gumbas. Kapert man einen von ihnen, kann man zusammen mit weiteren Gumbas einen Stapel bilden. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern erfüllt auch einen Zweck. Man kann dann nämlich die Gumba-Dame erreichen, die in einer knifflig zu erreichenden Stelle steht und nur auf einen rot bemützten Gumba zu warten scheint. Erreicht man sie gibt es einen Power-Mond. Weiter geht’s!

Im Schlemmerland gibt es jede Menge gigantische Lebensmittel allerdings auch gefährliche kochende pinke Zuckermassen, von denen wir uns lieber fernhalten. Doch wie kommen wir jetzt im Level voran? Na ganz einfach! Wir kapern uns einfach einen der in der Zuckermasse hüpfenden Feuerbälle und können somit in der heißen Gefahr schwimmen. Einen Zwischenboss später sind wir dann endlich im großen Gebiet des Schlemmerlands angekommen. Dort leben die lustigen Gabel-Wesen, die dir Prompt von ihren Problemen erzählen: Ein hungriger Vogel belagert das riesige Stück Fleisch, was eigentlich für die Suppe gebraucht wird. Wer kann den armen Gabeln wohl helfen? Anstatt der Story nachzugehen, geht es erstmal auf die Jagd nach Monden. Im Schlemmerland gibt es extrem viel zu entdecken und an jeder Ecke denkt man sich „Oh! Da muss ich gleich noch einmal hin, da gibt es sicher einen Mond zu finden!“. Und so ist es tatsächlich auch.

Es gibt Monde, die liegen einfach irgendwo herum. Es gibt Monde, für die ihr Gegenstände einsammeln müsst. Es gibt Monde, die ihr für das Besiegen von Gegnern bekommt. Es gibt Monde die ihr durch das Bewältigen von Geschicklichkeitspassagen bekommt. Es gibt überall Monde! Sammelt man dich diamantenen Tomaten, die es überall im Schlemmerland zu finden gibt ein, so könnt ihr euch eine Kochmütze- und Uniform kaufen. Mit dieser dürft ihr dann einen Bereich betreten, in dem nur echte Köche willkommen sind. Dort gibt es dann einige Monde zu holen. Zum Beispiel indem ihr eine Suppe ein wenig einheizt oder als Feuerball geschickt von Lavapfütze zu Lavapfütze springt. Auch draußen gibt es viel zu entdecken. Im riesigen Zuckerwasser-Becken könnt ihr versteckte Passagen finden oder zu entfernten Inselchen schwimmen um dort einen Hammerbruder zu übernehmen und euch natürlich weitere Monde zu holen. Die knappen 25 Minuten die wir im Schlemmerland zubrachten haben nicht annähernd gereicht um alles zu entdecken.

 

 

Das Küstenland
Dann ging es weiter ins Küstenland. Die 1000 Münzen für die Badehose haben wir uns erst einmal gespart. Im Internet kursieren ja schon genug Bilder von Marios Oberkörper und die Münzen brauchten wir noch als Wiederbelegungsmittel für mögliche Missgeschicke. Das Küstenland ist zwar nicht ganz so groß, wie das Schlemmerland, dafür gibt es an Land, unter Wasser und in der Luft einiges zu entdecken. Auch die schneckenartigen Bewohner des Küstenlandes haben ein Problem. Ein riesiger Oktopus sitzt in einem Glas, in dem normalerweise Wasser sprudeln sollte. Wer könnte da wohl Abhilfe schaffen? Aber bevor wir uns solchen Problemen widmen, gehen wir doch lieber erstmal Monde sammeln. Zum Beispiel indem wir einen Düsenjet aufsetzen und einer Spur von Münzen folgen. Sehe ich da Gumbas mit Piratenhüten?

Im Küstenlevel kann man auch Cheep Cheeps kapern und dann als Fisch durch die Gewässer schwimmen. Zwischendurch ein paar diamantene Muscheln eingesammelt, schließlich will man alle 100 haben (was passiert, wenn man alle hat wissen wir leider noch nicht. Dafür hat die Zeit nicht gereicht) und dann entdeckt man per Zufall einen kleinen purpurnen Mond der am Bauch eines Wassermonsters klebt. Der wird natürlich sofort eingesammelt. Auch die seltsamen Fische die in einer dicken Schicht Wasser herumschwimmen könnte man sich einmal genauer anschauen. Oder lieber gleich kapern. Denn mit ihnen kann man andere mit Wasser bespritzen und in die Luft abheben. Das wird später noch wichtig! Was es mit dem großen Oktopus im Glas auf sich hat, konnten wir schon herausfinden. Mehr wird auch hier nicht verraten. Den schönen Sonnenuntergang am Ende des Levels solltet ihr euch aber nicht entgehen lassen.

 

 

Unsere erste Stunde Super Mario Odyssey war spannend und macht Lust auf mehr. Schließlich wollen alle Geheimnisse entdeckt und alle Monde gesammelt werden. Am 27.10 ist es endlich soweit. Dann kommt das nächste große 3D-Mario auf die Nintendo Switch.

 

Geschrieben von

Irgendwann hab ich dann meine Freunde Indi, Lara und den Barbaren von Diablo II zurückgelassen um mich erwachsenen Themen zu widmen: Meiner ersten Liebesbeziehung mit Link. Sinneserweiternde Trips durch bunte Tunnel mit Rayman. Und natürlich meiner Karriere: 150 Pokémon, ja das sind wirklich viel. Doch ich will Pokémon Meister sein. Das ist mein Ziel!

2 Antworten zu "Angespielt: Eine Stunde Super Mario Odyssey"

  1. Andreas sagt:

    Ich würde gerne wissen ob es im Hutland Power-Monde zu sammeln geben wird?

    • Nina van Aken sagt:

      Lieber Andreas,
      wir haben etwa die ersten 5 – 10 Minuten des Spiels im Hutland verbracht. Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch keine Power-Monde gefunden. Es kann aber natürlich sein, dass man zu einem späteren Zeitpunkt dort auch Power-Monde sammeln kann. Das wissen wir allerdings selbst noch nicht.

Hinterlasse eine Antwort.