BeatCop – Pixel-Polizist unter Zeitdruck @GC16

Auf der diesjährigen Gamescom wimmelte es nur so von Indie-Games. Eines von ihnen war BeatCop. Polizist Kelly geht auf Streife und muss nicht nur Parkvergehen abstrafen, sondern auch seine Reputation in der Nachbarschaft bewahren. Das humorvolle Pixel-Game fordert dabei gutes Zeit-Management.

Im Herbst kommt BeatCop direkt aus Polen. Das Entwickler-Team Pixel Crow arbeitet seit ca. 2 Jahren an dem Spiel. In BeatCop schlüpft man in die pixelige Uniform des Polizisten Kelly. Während im Spiel-Intro sämtliche mediale Polizei-Legenden der 80er präsentiert werden, ist Kelly selbst alles andere als eine Legende. Durch einen Zwischenfall, dessen Details man erst im Laufe des Spiels herausfindet, muss Kelly ein paar Stufen auf der Karriereleiter herunter steigen. Kelly darf nun Parkstrafen machen. Kollege Fat Mike macht Kelly mit seiner neuen Nachbarschaft bekannt. Neben Parkuhr lesen, Ticket ausfüllen und Auto abschleppen lassen, ist vor allem eins wichtig: Sich mit den Nachbarn gut stellen! Die erste Pizza wird im italienischen Restaurant verdrückt. Aber auch die Betreiber vom Supermarkt, dem Elektroladen und dem Sex-Shop brauchen Aufmerksamkeit. Neben einer Liste an Aufgaben für den Tag, müssen genügend Parktickets ausgestellt werden und auch unvorhergesehene Ereignisse gehändelt werden. Zeit-Management spielt dabei eine große Rolle. Und auch der Verdienst ist wichtig. Mehr Tickets bedeuten mehr Geld. Und die Exfrau will schon am Ende der Woche ihren Unterhalt haben…

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Good Cop – Bad Cop
In den insgesamt 21 Tagen der Main Story können unterschiedliche Enden freigespielt werden. Je nachdem wie man sich entscheidet, sammelt man Punkte bei der Bevölkerung, der Polizei oder der Mafia. Und dann ändern sich auch die Aufgaben des Tages. Wird man zum Beispiel ins Juwelier-Geschäft gerufen und muss mit einem potentiellen Dieb umgehen, so wird die Verkäuferin böse auf Kelly, wenn man den Dieb laufen lässt. Gleichzeitig sammelt man aber auch Punkte bei der Mafia. Der erste Tag ist noch recht übersichtlich. Man wird langsam an das Zeit-Management herangeführt und schafft auch noch alle Aufgaben. Später muss man dann aber auch Entscheidungen über die Aufgaben treffen. Versuche ich heute viele Tickets zu schreiben, um Geld zu verdienen und meine Frau bezahlen zu können? Oder besuche ich lieber die Leute um neue Informationen zu finden? Auf der Straße wird man von Passanten aufgehalten, es passieren Morde in Seitengassen und man muss sich mit streitsüchtigen Parksündern herumschlagen.

80er Jahre durch und durch
Die Polizeistreifen der 80er dienen irgendwie als Vorbild für BeatCop. Die Entwickler sehen ihr Spiel nicht als soziale Kritik sondern viel mehr als Hommage an die alten Filme mit zusätzlichen Anspielungen und Eastereggs. Das Spiel selbst spielt in den 80ern und auch die Optik ist sehr 80ies!  Sämtliche Grafiken sind handgepixelt. Im Gegensatz zu den echten Games der 80er sind die Grafiken aber detaillierter, haben mehr Farben und es geschieht sehr viel mehr auf dem Bildschirm. Insgesamt sieht BeatCop nicht nur optisch sehr gut aus.

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Geschrieben von

Irgendwann hab ich dann meine Freunde Indi, Lara und den Barbaren von Diablo II zurückgelassen um mich erwachsenen Themen zu widmen: Meiner ersten Liebesbeziehung mit Link. Sinneserweiternde Trips durch bunte Tunnel mit Rayman. Und natürlich meiner Karriere: 150 Pokémon, ja das sind wirklich viel. Doch ich will Pokémon Meister sein. Das ist mein Ziel!

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