Couch-Coop: Epic Loon @GC17

Was macht mehr spaß als gemeinsam auf der Couch zu sitzen und zu zocken? Und weil wir große Fans von Couch-Coop sind, haben wir uns auf der diesjährigen Gamescom mit dem Publisher IndieGarden getroffen und uns drei Games angeschaut: Das asymmetrische Spionage-Game Hacktag, das irrwitzige Epic Loon und das virtuelle Brettspiel Graahl. In diesem Beitrag schauen wir uns Epic Loon einmal genauer an.

Joe’s Leben ist in den 90ern stecken geblieben. Am liebsten schaut er sich seine Lieblings-Sci-Fi-Filme auf VHS an. Da seine Filme irgendwann doch einmal anfangen ein wenig seltsam auszusehen, entschließt sich Joe eine Reinigungskasette aus der Videothek auszuborgen. Doch das macht alles nur noch viel Schlimmer, denn die dort heimischen Aliens entschließen sich promt sich in Joes Lieblingsfilmen einzunisten. Und alles was Joe dagegen tun kann ist vor- und zurückspulen.

In Epic Loon schlüpft ihr in die Rolle der Aliens die Filmszene für Filmszene stören wollen. Dabei habt ihr als Ziel so schnell wie möglich über einen kleinen Riss in die nächste Szene zu springen. Das mag zwar einfach klingen, ist es aber garnicht. Als kleine Alien könnt ihr euch nur hüpfend fortbewegen und so schafft ihr es nie über die Abgründe sie sich vor euch auftun. Per Knopfdruck verwandelt ihr euch in ein kleines Häufchen Elend mit Antenne. Die Antenne bewegt sich kontinuiertlich hin und her und ihr müsst den richtigen Zeitpunkt abpassen um einen großen Sprung zu wagen und mit etwas Glück an einer Oberfläche kleben zu bleiben. So bewegt ihr euch nach und nach durch das Level in Richtung Filmriss. Natürlich gibt es in jeder Szene multiple Möglichkeiten zu sterben: Abgründe, spitze Gegenstände oder heiße Flächen setzen euch zurück zum Anfang. Hat der erste Spieler den Filmriss erreicht kann er entweder kurz auf die anderen Warten oder springt schonmal in die nächste Szene. Dann müssen alle anderen Spieler sich mit Joe’s Fernbedienung herumschlagen, denn Joe fängt dann an vor oder zurück zu spulen und es ist garnicht mal so einfach das Ziel zu treffen wenn alles doppelt so schnell abläuft.

 

Epic Loon ist somit ein Physik-Platformer der zwar einfach zu lernen, aber dank verschiedener Spielmodi für jeden Spielertyp geeignet ist. Den Story-Modus könnt ihr entweder alleine oder kooperativ mit bis zu vier Spielern spielen. Hier spielt ihr euch durch die verschiedenen Szenen der Filme „Nosferacula“, „Grojira“, „Jurassic Land“ und „ILIEII“ (Wer sie nicht sofort erkannt hat kann sich auch die von den Aliens befallenen Cover dieser Klassiker anschauen). Filmkenner werden die ein oder andere Szene wiedererkennen. So dürft ihr zum Beispiel am Anfang von Nosferacula erst einmal im Zugabteil nach Transsilvanien den ersten Filmriss suchen. Im Story-Modus ist es ganz egal, welcher Alien den Filmriss zuerst erreicht. Hauptsache ihr schafft es überhaupt! Im Battle-Modus könnt ihr dann gegeneinander antreten. Nachdem ihr ausgewählt habt, wieviele Level gespielt werden sollen, werden euch zufällig eines von 200 Leveln zugeteilt. Wer als ersten den Filmriss erreicht bekommt die meisten Punkte. Außerdem gibt es in der Halbzeit für die guten Spieler einen „Bonus“ – zufällig mal einfrieren, nur mit halber Geschwindigkeit agieren – eben all das, was für normale Menschen eher nicht als Bonus gilt. Für die ganz Hartgesottenen gibt es auch einen Speedrun-Modus und einen Hardcore-Modus. Bei letzterem sind alle Level in Vorspulgeschwindigkeit und wenn ihr sterbt müsst ihr die ganze VHS-Kasette noch einmal von vorne spielen.

Insgesamt warten mehr als 350 Level auf euch. Ende des Jahres wird es dann soweit sein, dass Epic Loon auf dem PC erscheint. Nächstes Jahr dürfen sich auch XBox One und PS4-Spieler auf die „Retro Couch Party Game Experience“ freuen.

Geschrieben von

Irgendwann hab ich dann meine Freunde Indi, Lara und den Barbaren von Diablo II zurückgelassen um mich erwachsenen Themen zu widmen: Meiner ersten Liebesbeziehung mit Link. Sinneserweiternde Trips durch bunte Tunnel mit Rayman. Und natürlich meiner Karriere: 150 Pokémon, ja das sind wirklich viel. Doch ich will Pokémon Meister sein. Das ist mein Ziel!

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