The Long Journey Home – Entwicker-Interview und Infos zum Spiel

Daedalic hatte auf der Gamescom wieder einiges zu zeigen. Ein sehnlichst erwarteter Titel ist dabei The Long Journey Home. Andreas Suika beehrte uns nicht nur mit einer tollen Präsentation des Spiels, sondern ebenso mit einem Interview, welches ihr euch bei uns anschauen könnt.

Der Weltraum! Immer wieder treibt es die Menschen dazu ihn zu erkunden. In The Long Journey Home ist auch dies das Ziel. Der erste Sprung durch das Weltall steht an. Wie es nicht anders zu erwarten wäre, läuft die Mission schief und die Mannschaft befindet sich auf einmal am anderen Ende des Universums. Obwohl das natürlich spannend ist, gilt es, die Heimreise anzutreten. Dabei warten aber viele Gefahren. Verschleiß es Schiffes, Krankheiten der Crewmitglieder, feindliche Aliens und zu guter Letzt auch noch die Weltraumpolitik, die das Vorankommen ein wenig erschwert.

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The Long Journey Home ist ein Rogue-Like Explorations-Spiel. Das bedeutet, man hat nur eine Speichermöglichkeit pro Spielstand. Jede durchgeführte Aktion ist final und kann nicht rückgängig gemacht werden. Schafft man es nicht heil zur Erde zurück, ist das nun einmal so und man muss von vorne beginnen. Man kann aber selbstverständlich mehrere Spieldurchläufe machen. Das ist nämlich der große Anreiz. Jedes Universum wird neu kreiert. Am Anfang benennt man seine Galaxie, gibt man dann den Namen an Freunde oder Fremde weiter, können sie im gleichen Universum spielen. So tauscht man ganz einfach interessante und tolle Universen untereinander aus und erlebt jedes mal eine neue Geschichte.

 

the-long-journey-home-die-crewZu Beginn wählt man aus 10 unterschiedlichen Charakteren vier Crew-Mitglieder aus. Die Charaktere unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern haben alle ihren eigenen Charakter und eigene Fähigkeiten. So gibt es zum Beispiel einen Biologen, der neue Nahrungsmittel finden kann oder einen muskulösen Militär-Kerl, der auf Außenmissionen eine gute Figur macht. Der Linguist scheint zwar auf den ersten Blick nicht besonders hilfreich zu sein, stellt sich aber im Umgang mit den Aliens geschickt an. Jeder Charakter hat dabei eine eigene Geschichte die sich je nach Crew-Zusammenstellung anders entwickelt. Auch die Herangehensweise an unbekannte Objekte ist sehr unterschiedlich. Birgt man auf einem Planeten ein Artefakt, so kann man im Raumschiff auswählen, was damit passieren soll. Der Ingenieur wird vorschlagen das Artefakt auseinander zu nehmen. Der Linguist sieht darin eine Botschaft, die entschlüsselt werden muss. Und die Journalistin hat einfach gar keine Meinung dazu.

 

the-long-journey-home-navigation-durch-den-weltraumDie Navigation durch den Weltraum läuft hauptsächlich über die Gravitation der Himmelskörper ab. Ihr nutzt dabei die Anziehung um eure Bahnen anzupassen und so von einem Punkt zum nächsten zu kommen. Im Universum solltet ihr Sonnen und Asteroiden möglichst ausweichen um keinen Schaden zu nehmen. Stattdessen nähert ihr euch Planeten und interessanten Orten oder Raumschiffen am besten auf einer Tangente an. Die Galaxien haben unterschiedliche Planeten, die bei der Kreation des Weltraums neu zusammengewürfelt werden. So kann es sein, dass eine Galaxie sehr viele gefährliche Gas-Planeten hat und ihr kaum auf Leben stoßt. Andersrum können aber auch wasserreiche Planeten oder Wüstenplaneten entdeckt werden. Mit eurem kleinen Erkundungsschiff könnt ihr diese Planeten besuchen und nach the-long-journey-home-landung-auf-einem-planetenItems oder Rohstoffen durchsuchen. Die Rohstoffe braucht ihr vor allem, um euer Schiff wieder in stand zu setzen. Es ist gut möglich, dass sich mit der Zeit Abnutzungserscheinungen zeigen. Ohne Antrieb kommt man nicht gut voran, deshalb ist eine Reparatur manchmal einfach von Nöten. Andererseits macht es aber auch Sinn, die Rohstoffe mit in eine andere Galaxie zu nehmen, denn dort können sie unter Umständen teuer verkauft werden. Ihr müsst also abwägen, was ihr mit euren Ressourcen anfangt.

 

the-long-journey-home-alien-rassenDas Universum ist alles andere als Leer. Oft stoßt ihr auf fremde Alien-Rassen, mit denen ihr kommunizieren müsst. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein. Manche Rassen sind gewiefte Händler, andere sind eher feindlich gesonnen. Es gibt auch Aliens, die sich für Könige halten, weil alle Leute, mit denen sie kommunizieren, genau das machen, was sie von ihnen wollen. Was diese Aliens aber nicht wissen: Sie verströmen einen Duft, der die umstehenden Leute benebelt und gefügig macht. Da ist es gar nicht so einfach, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Es schadet derweilen nicht, mit den Aliens positive Bekanntschaft zu machen. Denn sie sind wichtige Handelspartner und können euch auch mit bestimmten Dingen weiterhelfen. Erinnert ihr euch an das Artefakt, welches wir untersucht haben? Hätten wir es aufbewahrt und nun den Aliens gezeigt, so hätte eine neue Sidequest the-long-journey-home-treffen-mit-einem-alienentstehen können. Beim nächsten Spieldurchlauf wissen wir bescheid und können ganz einfach das Artefakt aufbewahren. Außerdem kontrollieren manche Aliens die Kontrollstationen am Rande einer Galaxie. Von dort aus kann man zur nächsten Galaxie gelangen. Um durchzukommen muss man Ressourcen oder Geld aufwenden oder Missionen erfüllen. Hat man sich im Vorfeld mit den Aliens schon gutgestellt, kann man auf vergünstige Durchreise hoffen.

The Long Journey Home ist für das vierte Quartal 2016 geplant. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass das Spiel erst im Winter 2017 kommt, da das Weihnachtsgeschäft der AAA-Spiele noch im Wege steht. Wir dürfen The Long Journey Home dann auf der PS4, der XBox One und PC und Mac erwarten. Zu guter Letzt möchten wir euch noch unser kurzes Interview mit Developer Andreas Suika präsentieren. Andreas hat sich trotz durchzechter Nacht und drei Tagen harter Arbeit auf der Gamescom am Freitag Abend noch Zeit für uns genommen. Viel Spaß mit dem Interview!

 

Geschrieben von

Irgendwann hab ich dann meine Freunde Indi, Lara und den Barbaren von Diablo II zurückgelassen um mich erwachsenen Themen zu widmen: Meiner ersten Liebesbeziehung mit Link. Sinneserweiternde Trips durch bunte Tunnel mit Rayman. Und natürlich meiner Karriere: 150 Pokémon, ja das sind wirklich viel. Doch ich will Pokémon Meister sein. Das ist mein Ziel!

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