Auch diess Jahr haben wir uns auf der Gamescom wieder zum Publisher E-Line-Media begeben und ihrem aktuellen Projekt Beyond Blue ein wenig Zeit gewidmet. Während wir im letzten Jahr eine ausführliche Einführung in das Konzept und die Philosophie hinter dem Meeresspiel erhalten haben, durften wir dieses Jahr bereits selbst Hand anlegen und uns das Gameplay von Beyond Blue selbst ansehen. Und auch ihr müsst nicht mehr allzu lange warten, denn schon bald wird Beyond Blue auch entlich released.

Beyond Blue? Was ist das eigentlich für ein Spiel? Falls ihr noch nie von dem Unterwasserabenteuer gehört habt, könnt ihr in unserem Gamescom-Bericht vom letzten Jahr noch einmal nachlesen, was euch erwartet. Kurz gesagt schlüpft ihr in die Rolle einer jungen Meeresforscherin die im Südchinesischen Meer rund 50 verschiedene Meeresspezies erforscht und das ein oder andere Abenteuer erlebt. Die Entwickler legen dabei viel Wert auf den Wahrheitswert dieser Spezies. Ihr könnt selbst miterleben, wie sich Wale oder Delfine verhalten oder welche besonderen Fischarten es in unterschiedlichen Meeresterrains gibt. Die Entwickler erhalten dabei volle Unterstützung eines Forscherteams und der BBC.

Beyond Blue
Bild: e-line media

Beyond Blue – Das Gameplay unter dem Meer

Erstmals durften wir die Demoversion des Spiels ausprobieren. Sie spielt in einer der drei unterschiedlichen Meereszonen, der Twilight Zone. Diese steht zwischen den dunklen Untiefen des Meeres und den sonnigen Korallenriffen. Wir schlüpfen in den Neoprenanzug und ziehen uns die Schwimmflossen an und tauchen zu unserer ersten Mission von Beyond Blue hinab. Die Steuerung ist dabei sehr flüssig und es fühlt sich entspannt und entschleunigt durch das Wasser zu schwimmen. Unsere Mission besteht darin, die Daten einer im Wasser befindlichen Soundbox auszuwerten. Also erstmal hin zu Box und dann in einem kleinen Suchspiel die drei unterschiedlichen Sounds entdeckt. Diese drei Punkte führen uns zu unserem nächsten Zielen. Wir entdecken Wale, an deren Unterseite sich unzähliche kleine Fische verstecken. Stachelrochen gilt es auch ausfindig zu machen. Jede neue Spezies können wir einscannen und dadurch später im U-Boot nachverfolgen.

Bild: e-line media

Der Sound spielt generell eine große Rolle in Beyond Blue. Überall finden wir interessante Geräusche die der Verständigung der Unterwasserspezies zu Gute kommt. Eine Kleinigkeit ist jedoch anders. Während wir im wirklichen Unterwasser alles ein wenig dumpf hören würden, wurde Beyond Blue mit klaren Sounds ausgestattet, etwa wie man sie hören würde, wenn wir Teil der Unterwasserwelt wären. Auch die Farbgebung der Welt ist schön ausgearbeitet. Licht und Schatten sind deutlich erkennbar. Ein weiteres Feature ist eine Art Kamera, die uns die Unterwasserwelt in Stahlungen zeigt, die wir Menschen nicht unbedingt wahrnehmen, für Meerestiere aber zum Leben dazugehören. Das Gameplay von Beyond Blue hat uns jedenfalls überzeugt.

Bild: e-line media

Neue Infos zu Beyond Blue

Nicht nur das Gameplay durften wir uns anschauen, sondern haben auch noch ein paar neue Infos bekommen. So ist das Setting von Beyond Blue etwa 10 bis 15 Jahre in der Zukunft angesiedelt. Das ermöglicht den Machern neue Technologien zu nutzen, die wir vielleicht heute noch nicht haben, uns aber im Spiel immersiver in Meerestiefen abtauchen zu lassen. Neben bzw. nach der Hauptstory kann man alle Areale noch einmal besuchen und neue Infos zu den Spezies sammeln. Außerdem wird es eine eigene Playlist geben, die uns atmosphärisch unterstützen soll. Eine Sprachausgabe wurde ebenfalls bereits fertiggestellt. Diei beste Nachricht: Beyond Blue dürfen wir im späten Herbst endlich alle spielen. Denn dann erscheint der Titel für den PC, XBox und PS4. Später soll noch eine Nintendo Switch Fassung erscheinen. Möglicherweise werden auch Smartphones und Tablets mit einer Ausgabe von Beyond Blue bedient. Im folgenden Video könnt ihr ab Minute 2:22 das aktuelle Gameplay ansehen.

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