Die Sims 3: Dragon Valley

Die Sims 3 – Dragon Valley gibt es ja nun schon länger zu kaufen und nach dem Urlaub, wurde es auch bei uns angezockt.
Vorab hat man sich gefragt, ob bei der Masse an Erweiterungspacks, die gerade für die Sims 3 herausgeworfen werden, auch jedes durch Qualität und Einfallsreichtum glänzt. Ob EA das bei diesem Spiel gelungen ist, könnt ihr in folgendem Artikel nachlesen.
Nach den üblichen Spinnereien die jeder Sims-Spieler wohl kennt, konnte ich das Spiel sogar installieren und problemlos öffnen und wurde in eine, auf den ersten Blick, zauberhafte Welt entführt.

Die neue Nachbarschaft

Die gleichnamige Nachbarschaft Dragon Valley ist bisher mit Abstand eines der schönsten Wohngebiete, in dem man sich niederlassen kann. Vorherrschende Töne sind das Grün der Wiesen und bunte Laubbäume unter denen sich sehr authentische Gebäude auftun.
Es gibt die selben Gebäude wie in den normalen Sims Nachbarschaften, nur eben im neuen Kostüm. Unten zum Beispiel, sieht man das öffentliche Schwimmbad, welches in Dragon Valley zu einem mittelalterlichen Thermalbad wird. Ein bisschen irritierend ist aber, dass in dieser Welt immer noch Autos herumfahren, der Eiswagen vor die Tür kommt und die Klinik Schönheitsoperationen anbietet. Man ist anscheinend nur oberflächlich in einer anderen Welt gelandet.

 

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Die Sims & Objekte

In Dragon Valley sind wallende Gewänder aus vergangenen Tagen, ungewöhnliche Hautfarben und spitze Ohren keine Seltenheit. Eine der wenigen Ortschaften, an denen wohl niemand panisch reagiert, wenn sein Kind mit einem feuerspeienden Drachen kuschelt.
Zur Erstellung der Sims, gibt es nicht viel zu sagen. Ein paar neue Frisuren hier, ein paar neue Gewänder da. Seltsam wirkt es nur, wenn die Sims vom Leinenrock in den Bikini hüpfen, in Ermangelung eines zeitgemäßen Badeoutfits. Die Bonus-Inhalte, welche man downgeloadet hat, findet man übrigens ganz am Ende der Gewänderliste, nur falls sie jemand nicht finden sollte. *hust*
Wie schon zu Beginn erwähnt, gaukelt einem Dragon Valley leider nur vor, dass man sich im Mittelalter befindet. Die Häuser brauchen immer noch eine Alarmanlage und einen Feuermelder, sowie einen Elektro-Herd. Für das Badezimmer gibt es zwar sehr schöne passende Stücke, wie zum Beispiel einen Nachttopf (bei dem die Sims übrigens immer noch die Spülung betätigen und man sogar den Handwerker dafür kommen lassen kann) den Rest des Hauses muss man jedoch entweder spartanisch einrichten, oder eben doch mit modernen Geräten und Möbeln.
Auch sehr seltsam ist es, dass mit dem Erweiterungspack >Wildes Studentenleben<die Feen des Mittelalters natürlich auch Smartphones haben.

 

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Die Drachen

Einen Drachen hat man nicht gleich von Anfang an, man kann ihn aber leider auch nicht selbst erstellen. Man muss dafür ein Drachenei in der Rubrik Tiere -> Sonstiges, für 395 Simoleons kaufen. Das Ei platziert man an einem Ort seiner Wahl, der gezwungenermaßen irgendwo am Boden ist, da es kein “Nest” oder dergleichen gibt. Nach etwa sechs Simstunden schlüpft der Drache, doch bis es soweit ist, kann man sich noch näher mit dem Ei beschäftigen. Man kann über einige höchst interessante Themen mit dem Drachenei diskutieren, wie zum Beispiel über das Huhn, äh Drache-Ei Problem. Je nachdem, welches Gesprächsthema man am öftesten wählt, desto wahrscheinlicher kommt der Drache dabei heraus, der dieses Thema verkörpert. Berät man sich also mit dem Ei über Rachepläne gegen seine Feinde, wird es ein rotes Drachenbaby.

Es gibt vier verschiedenen Drachenarten: den roten, den grünen, den lilanen und den gepanzerten schwarzen Drachen. Der letzte ist jedoch nur per sims-Store erhältlich. Jeder Drache hat andere Fähigkeiten, die das Leben deines Sims erleichtern, erschweren oder unterhaltsamer gestalten können. Besonders nett ist es, dem verhassten Ehepartner mal Feuer unter den Füßen zu machen.
Grafisch beeindrucken die kleinen Schuppentiere nicht wirklich, auch sonst kann man nicht viel mit ihnen anstellen. Man kann mit ihnen spielen, wofür es jedoch keine eigenen Utensilien gibt und wenn mein Sim sich mit seinem Drachen über weltbewegende Dinge unterhalten hat, hat er ihn noch nicht einmal angeschaut, sondern dauernd nur auf einen Punkt vor sich. Der Drache am Arm wurde vollkommen ignoriert. Weiters bleibt der Drache bei vielen Aktionen nicht auf der Schulter sitzen, sondern wird einfach am Boden abgesetzt. Dort bleibt er dann so lange, bis er wieder aufgehoben wird.
Während er dort sitzt tut er genau drei Dinge: warten, Feuer speien und schlafen. Eine Art offenes Gehege, wie für den Kakadu, in das man den Drachen setzen kann, gibt es leider auch nicht.
Man kann sich übrigens beliebig viele Dracheneier ausbrüten. In die Öffentlichkeit mitnehmen, kann man jedoch immer nur einen. Wie und ob man die Drachen wieder loswerden kann, weiß ich jedoch nicht.

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