Hands-on „60 Parsecs!“: Preview zum Survival-Spiel

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Das postapokalyptische Survival-Game „60 Parsecs!“ geht nach „60 Seconds!“ nun in die nächste Runde. Entwickler Robot Gentleman zeigen dabei jede Menge schwarzen Humor und nehmen sich selbst nicht all zu ernst. Auf der Gamescom hatten wir die Möglichkeit, das Game anzuspielen.

„60 Parsecs!“ beginnt recht hektisch. Da eine Atomrakete auf uns zufliegt bleiben uns lediglich 60 Sekunden Zeit, alles was nicht niet- und nagelfest ist einzupacken, ehe wir uns zur Notkapsel begeben und die Reise durch das gefährliche Weltall beginnen. Innerhalb dieser einen Minute bestimmen wir unsere Grundausrüstung, die uns innerhalb der ersten Tage an Board das Leben sichern sollen. Man kann wichtige Ausrüstungsgegenstände, andere Charaktere, Essensrationen und noch viel mehr mitnehmen. Für alles bleibt aber nicht genug Zeit – man sich gut überlegen, was man braucht.

Auf dem Weg durch das All kämpfen wir Tag um Tag erneut ums Überleben. Das Spiel ist dabei erbarmungsvoll, weiß uns aber in den wenigen Tagen, die wir währen der Demo überlebt haben, gut zu unterhalten. Warum? Immer wieder sorgen Zufallsereignisse für Staunen. Wollen wir beispielsweise ein Mutagen kaufen, das auf einer Werbeanzeige beworben wird und unseren Schweiß genetisch verändern soll? Der Ausgang dieser und der meisten anderen Events hängt von so vielen Faktoren ab, dass selbst die Entwickler nicht wissen, wie der Tag für uns ausgehen wird. Eines ist jedoch klar, schaffen wir es nicht, unseren Kapitän am Leben zu erhalten, ist die Reise und somit das Spiel zu Ende.

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Während dem Flug durch das Weltall haben wir nicht nur das eigene Überleben sicher zu stellen. Wir sind für das Wohl der gesamten Besatzung verantwortlich, müssen diese bei Bedarf medizinisch wie seelisch versorgen und für ein harmonisches Miteinander sorgen. Zudem können wir auch Befehle erteilen und ein Mitglied auf eine Expedition auf einen fremden Planeten schicken. Im oberen Beispiel hätten wir das Mutagen auch nicht unbedingt selbst nehmen müssen und im schlimmsten Fall lediglich ein Crew-Mitglied verloren.

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In unserer Demo hatten wir jedenfalls viel Spaß. Nach 16 Tagen war es mit unserer Reise jedoch leider vorbei – die gesamte Besatzung hat das zeitliche gesegnet. Wir freuen uns aber schon, diese beim Release am 18. September 2018 fortzusetzen.

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Meine Gamer-Karriere begann damals auf dem guten alten N64. Seit dem hat sich allerdings einiges verändert! Ich versuche am Ball zu bleiben, immer offen für Neues zu sein und nie die Lust am Zocken zu verlieren. Aber hey, so schwer ist das ja gar nicht.

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