Bei unserer Tour über die Gamescom haben wir uns es natürlich nicht nehmen lassen, auch keinen kleinen Abstecher zu Daedalic zu machen. Der deutsche Publisher hat aber nicht nur Games made in Germany anzubieten, sondern auch ein paar interessante Titel aus dem Ausland zu präsentieren. Darunter auch Iron Danger aus Finnland. Bei Iron-Danger handelt es sich um ein Taktik-Game, welches auf neue Spielmechanismen setzt.

Bild: Daedalic

Die Geschichte von Iron Danger

Unser Einsteig in die Präsentation von Iron Danger war recht flott, denn die Jungs vom Entwickler Action Squad Studios wollten uns sofort das Gameplay zeigen. Bevor wir aber näher darauf eingehen, wollen wir euch erst einmal etwas über die Geschichte von Iron Danger mitteilen. Diese ist an den nordischen Mythen angelehnt und hat einige Steampunk-Elemente. In einer Welt in der die übermächtigen Götter zusammen mit sterblichen Menschen Halbgötter in die Welt setzen und magische Gegenstände zu Macht verhelfen können, findet auch die Geschichte von Iron Danger statt. Ihr seid Kipuna, eine einfache Sterbliche, die die Gabe erhalten hat die Zeit zu manipulieren. Zusammen mit Verbündeten befindet ihr euch im Kampf gegen Lowhee, die selbst durch ein magisches Schwert ihre Macht erlangt hat und sich in Verbindung mit der Unterwelt befindet.

Bild: Daedalic

Die etwas andere Strategie

Auf den ersten Blick wirkt Iron Danger wie ein Action-Game, ähnlich wie Divinity: Original Sin. Das ist es bei genauer Betrachtung aber garnicht. Denn hier können sämtliche Action-Moves gezielt ausgewählt werden. Während ihr im normalen Abentuer-Modus mit Kipuna und einem ihrer drei Begleiter umherlauft und die Welt erkundet, müsst ihr im Kampfmodus eine neue Strategie auffahren. Denn Kipuna hat die Fähigkeit die Zeit anzuhalten und zu manipulieren. Wenn ihr einen Blick auf das obenstehende Bild werft, werden euch am unteren Ende die zwei Leisten auffallen. Dort spielt sich die eigentlich Action ab. Ausweichen, Eiszauber wirken, weglaufen, schießen, schlagen, Fallen werfen, alles wird als Aktion auf der Herzschlag-Leiste angezeigt. Ein wirkliches Level-System gibt es nicht, dennoch kommen Upgrades euerer Skills mit der Zeit automatisch. Ihr könnt problelos die Zeit anhalten und euch ganz in Ruhe überlegen, welche Aktion ihr ausführen möchtet.

Iron Danger
Bild: Daedalic

Das ist aber noch nicht alles. Iron Danger hat auch ein System eingebaut, mit dem ihr die Zeit für einige Herzschläge zurückdrehen könnt und dann eure Aktionen ändern könnt. Das ist nicht nur das Hauptelement des Gameplays, sondern auch sehr nützlich. Denn die beiden Charaktere die ihr steuert, stehen manchmal sehr mächtigen Gegnern gegenüber. Da reichen ein paar Schläge oder ein gezielter Pfeilschuss schon aus, um Kipuna und ihre Gefährten außer gefecht zu setzen. Deshalb ist es sehr wichtig jede Bewegung und jede Aktion gut zu planen und Schaden zu vermeiden. Es ermöglicht euch auch, bestimmte Taktiken auszuprobieren. Man könnte fast meinen, dass Iron Danger hiermit auch ein paar Puzzle-Elemente eingebaut hat. Hier gibt es z.B. Umgebungselemente, die wir gezielt dafür nutzen können um Fallen zu bauen. Nachdem wir Gegner mit einem Pfiff angelockt haben, können einen Baum fällen, so dass er auf ein Pulverfass fällt und dieses zum explodieren bringt.

Iron Danger
Bild: Daedalic

Für wen ist Iron Danger?

Noch konnten wir selbst noch nicht Hand anlegen, doch von Außen sieht das Gameplay etwas behebig aus. Durch das viele Zeit anhalten, zurück drehen und Alternativen ausprobieren wird immer wieder ein Einschnitt in das sonst sehr actionlastig aussehende Gameplay gemacht. Wahrscheinlich werden diejenigen an euch spaß an Iron Danger haben, die gerne viel ausprobieren und gerne den perfekten Weg für etwas finden. Wer nur draufkloppen möchte, wird hier eher nicht glücklich. Laut Entwickler soll Iron Danger etwa 15-20 Spielstunden haben, wir schätzen die Spielzeit aber ein bisschen höher ein, da die Jungs doch schon sehr an das Gameplay gewöhnt sind und Neueinsteiger erst einmal reinkommen müssen. Ein Release-Datum wurde uns noch nicht verraten, das Spiel wird aber definitiv für den PC released.

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