Fallout 76: Der ultimative Einsteiger-Guide

Fallout 76 Tipps und Tricks Einsteiger Guide
Bild: Bethesda

Endlich ist es soweit, das neue Fallout 76 ist da. Erstmalig besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit Freunden das Ödland unsicher zumachen. Damit das problemlos klappt, kommen hier 10 Fallout 76 Tipps und Tricks für das Überleben außerhalb der Vault. Wir präsentieren den ultimativen Guide für Einsteiger.

1. Ich packe meine Tasche und nehme mit…

Neben einer Waffe und ausreichend Munition, benötigt man im Ödland vor allem genügend Nahrungsmittel und Getränke, um sich zu heilen falls mal wieder kein Stimpak in der Nähe ist. Da einen anfangs gern die strahlende Umgebung zusetzt, sollte man unbedingt auch ein paar Radaways einpacken. Durch Kontakt mit der Strahlung oder kranken Tieren, verringern sich eure maximal erzielbaren Werte, wie die Aktionspunkte oder Perks für einen bestimmten Zeitraum. Durch das Verwenden von Radaways wird die erlittene Strahlung entfernt und mit entsprechender „Medizin“ der Charakter von Krankheiten geheilt.

2. Reisen im Ödland

Da die Welt von Fallout 76 viermal größer ist, als die des Vorgängers ist es nur sinnvoll, dass ihr auch in Fallout 76 die Möglichkeit habt, mittels Schnellreise bereits entdeckte Orte zu bereisen. Hierfür werden allerdings Kronkorken benötigt, die Währung des Ödlands. Eine angenehme kostenlose Alternative dazu bietet die Funktion Freunden auf der Map hinterher zu reisen.

3. Loot, Loot und noch mehr Loot

Relativ schnell werdet ihr merken, dass man in Fallout 76 beinahe alles mitnehmen kann, was nicht niet und nagelfest ist. Spieler, die dem stundenlangen Sammeln von Items etwas abgewinnen können, werden in Fallout 76, wie bereits in den Vorgängern auf ihre Kosten kommen. Euer Stärkewert bestimmt im Spiel eure maximale Traglast, überschreitet ihr diese könnt ihr weder Schnellreisen, noch euch schnell bewegen, was im Falle eines Kampfes ein enormer Nachteil sein kann. Durch das neue Bausystem kann man mit dem Verlegen seiner Basis (gegen Kronkorken) dieses Problem relativ einfach aushebeln. Deswegen schadet es nicht alles mitzunehmen, das man zwischen die Finger bekommt. Beim Spielen im Team ist dabei zu beachten, dass Rezepte und Baupläne sowie alle Items, die nicht in Kisten oder bei Gegnern gefunden werden, meist nur einmalig vorhanden sind.

4. Handeln mit Spielern

Falls dann doch einmal zu viel eingepackt wurde, man aber partout nichts wegwerfen will, liefert einem das neu eingeführte Handelssystem die passende Lösung, wieder Platz zu schaffen. Nicht nur in brenzligen Situationen ist das Zusammenspielen in Fallout 76 daher von Vorteil, auch um andere Mitspieler oder Teamkameraden mit Gegenständen zu versorgen und selbst etwas mehr Platz zu schaffen, kann es für beide von Nutzen sein, in dem man Sachen an andere Spieler verkauft oder verschenkt.

5. V.A.T.S

V.A.T.S, das Vault-Tec Assisted Targeting System, bietet Shooter-Neulingen (auf Kosten von Aktionspunkten) die Möglichkeit, auch schwer zu treffende Gegner, wie zum Beispiel Blähfliegen, zu erledigen. Durch die Auswahl von Körperteilen und durch eine Prozentangabe neben dem anvisierten Ziel lässt sich in Echtzeit feststellen, wie zielführend und effektiv euer Angriff ausfallen wird. Durch das V.A.T.S lässt sich auch ganz einfach erkennen, ob sich ein Gegner in eurem Sichtfeld befindet. Das kann dabei helfen, sicherer durch das Ödland zu wandern.

6. Was macht dich S.P.E.C.I.A.L?

Anders als in den Vorgängern, gibt es in Fallout 76 keinen einsehbaren Skillbaum der S.P.E.C.I.A.L – Attribute und ihr könnt eure Skillpunkte auch nicht zurücksetzen. Trotzdem ist das Risiko sich gravierend zu „verskillen“ nicht so groß wie man anfänglich glauben mag. Bei einem Stufenaufstieg bekommt man wie üblich einen Skillpunkt, den man auf eine der 6 S.P.E.C.I.A.L Attribute (Stärke, Ausdauer, Charisma, Intelligenz, Beweglichkeit und Glück) verteilen kann. Nachdem ein Skillpunkt vergeben wurde, könnt ihr zwischen verschiedenen Karten dieses Attributs wählen und diese ausrüsten. Der Vorteil, den das neue Skillsystem mit sich bringt, ist, dass sich die Karten untereinander jederzeit austauschen lassen und somit eine gewisse Dynamik in der Skillung entsteht.

Beim Spielen im Team kann man Spezialisierungen auf verschiede Spieler aufteilen, sodass beispielsweise einer für den Charismawert zuständig ist, der das gemeinschaftliche Erhöhen der EP ermöglicht.

7. Schleichen in Fallout

Ein weiterer Tipp um im Ödland nicht draufzugehen, ist die Schleichanzeige, welche euch zuverlässig eure momentane Situation in feindlichem Gebiet widerspiegelt. Durch Drücken der Schleich-Taste wird über euch eine Anzeige sichtbar, welche zwischen den Angaben [Versteckt],[Vorsicht] und [Gefahr] wechselt. Je nachdem ob ein Gegner euch in der Nähe vermutet, aus den Augen verloren oder euch entdeckt hat, ändert sich diese Anzeige. Der Schleichmodus bietet sich daher, wie das V.A.T.S. an, um außerhalb eines Gefechts die Lage zu checken.

8. Schnellmenü

Im Falle einer tödlichen Auseinandersetzung mit Gegnern, bietet das Schnellmenü durch Drehen des Mausrads einen Schnellzugriff auf die wichtigsten Items. Hier zahlt es sich aus, nicht nur Nah- und Fernkampfwaffen auszurüsten, sondern auch Stimpaks und Radaway. Da Waffen durch den Gebrauch gerne auch mal mitten im Kampf zu Bruch gehen, schadet es nicht mehrere Waffen mit verschiedenen Munitionstypen im Schnellmenü griffbereit zu haben.

9. Geschichten lauschen

Den Geschichten der verstorbenen Bewohnern Virginias zu folgen, ist nicht immer einfach. Zum einem übersieht man leicht das ein oder andere Holoband, zum anderen fällt es nicht leicht der Story inhaltlich zu folgen, wenn gerade alle Teamkameraden kreuz und quer das weitere Vorgehen besprechen. Dabei ist es durchaus wert, das Storytelling zu verfolgen, das euch durch stückchenweises Füttern neuer Informationen, neue Plätze entdecken lässt. Besonders kleinere Sidestorys schaffen es doch immer wieder, uns vom Weg zur nächsten Hauptquest abzubringen und auf eigenständige Erkundungstour zu schicken.

10. Fotomodus

Der Fotomodus hilft euch zwar nicht dabei, ein besserer Ödländer zu werden, ist aber perfekt dafür geeignet, epische Spielmomente im Team oder witzige Umgebungsdetails festzuhalten und mit der passenden Mimik und Gestik zu untermalen. Außerdem werden die erstellten Fotos im Ladebildschirm genutzt und sind somit ein netter Zeitvertreib zwischendurch.

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Mit Crash Bandicoot für die Playstation und Donkey Kong für den Super Nintendo hat für mich damals alles angefangen. Auch wenn bei mir im Laufe der Zeit die Konsole dem Computer wich und aus Jump 'n' Run-Titeln, MMORPGS und Shooter wurden, ist eines unverändert geblieben: Die Freude nach gefühlt hunderten von Stunden und zeitweiliger Abwesenheit von Sonnenstrahlen ein Spiel durchgespielt zu haben. Das und die Möglichkeit, aktiv in ein Spielgeschehen einzugreifen, mitreißende Ingame-Musik, bis hin zum Kennenlernen neuer faszinierender Charaktere in der realen wie virtuellen Welt, haben dazu geführt, dass das Zocken bis heute zu einer meiner größten Leidenschaften gehört.

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